SEGELSCHIFF FORTUNA


Segeln verbindet 

 

Neue Segel und weitere Ersatzteile für die Fortuna

Seit etwa zwanzig Jahren führt der gemeinnützige Verein Mignon Segelschifffahrt Segelreisen mit sozialem, pädagogischem und therapeutischem Zweck und ohne Gewinnerzielungsabsicht durch. Der Verein ist aus dem Hamburger Haus Mignon hervorgegangen, das behinderte oder in ihrer Entwicklung gefährdete Kinder und Jugendliche fördert. Die Benita Quadflieg Stiftung ist dessen Förderstiftung.

 

Von Mai bis Oktober werden Fahrten zu den schönsten Inseln, Stränden und Häfen der Ostsee unternommen. Das Angebot richtet sich auch an Jugendliche, Erwachsene und Familien, die als Gruppe bis zu 25 Personen gemeinsam eine Seereise gestalten und auf dem fast 40 Meter langen Segelschiff segeln möchten. Die Törns sind auch gut für Klassenfahrten geeignet. Hierbei kann der ehemalige Laderaum mit einer Größe von 7 x 5 Metern als Unterrichtsraum genutzt werden. 

 

Der Fokus des Vereins liegt auf kleinen Seglern aus therapeutischen Einrichtungen, Sonderschulen, Integrationsklassen und anderen integrativen Projekten. Bei diesen Segelreisen verbringen geistig oder seelisch behinderte und gesunde Kinder und Jugendliche ein bis zwei Wochen zusammen und lernen, vorurteilsfrei miteinander umzugehen. Während der Reise wachsen sie als heterogene Gruppe an Bord zusammen. Die Kinder gucken sich von den Stärken der anderen etwas ab und lernen ihre eigenen Schwächen zu akzeptieren. Ein Prozess, der bewusst ohne große therapeutische Interventionen verläuft. Gemeinsam setzen und bedienen die Mitreisenden die Segel, kochen, angeln und erkunden das Land.

 

Von Mitte September bis Ostern liegt die FORTUNA in Hamburg. Hier wird sie von der Stammbesatzung, Jugendlichen und Freunden des Schiffes gepflegt. Noch vor der Saison 2015 musste  der Motor ausgetauscht werden. Die hierfür entstandenen Kosten haben sämtliche Reserven aufgebraucht und wären ohne Hilfe weiterer Spender nicht zu tragen gewesen. Weitere Kosten für Wartung und Erneuerung der zum Teil löchrigen Segel sind nunmehr nur noch mit Hilfe von Spenden zu tragen.

 

Im Herbst stehen zudem weitere Reparaturen an: Die Niedergangsklappen müssen erneuert werden, ein Loch in der Schanz ausgebessert und die Rudermaschine entklappert werden. Denn die von der mittig liegenden Antriebswelle mit Trapezgewinde bewegten "Muttern", an denen Schiebestangen zum Ruderquadranten führen sind angeschlagen und klappern auf der Welle. Das hintere Antriebslager wird durch einen Dollen in einer Bohrung gehalten und ist ebenfalls ausgeschlagen, so dass die unerwünschten Bewegungen beider Komponenten zu weiterem schnellerem Verschleiß führen und mittelfristig zu Bruch.

 

Helfen Sie mit, damit es auch zukünftig wieder heißt "Leinen los". Weitere Infos auch unter www.mignon-segelschiffahrt.de.